Gesundheitsmanagement (GM) / Betriebliches Gesundheitsmanagement
(BGM)
Was bedeutet Gesundheit?
Von der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization, WHO) gibt es zwei gängige Definitionen von "Gesundheit".
Gesundheit ist ein „Zustand vollkommenen körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen.“
(WHO 1946)
„Gesundheit ist die Fähigkeit und Motivation, ein wirtschaftlich und sozial aktives Leben zu führen“
(WHO 1987)
"Gesundheitsmanagement" (GM) könnte man ganz pauschal ausgedrückt definieren
als "alle Maßnahmen, die Gesundheit erhalten und vor Krankheiten schützen".
Unter "Betrieblichem Gesundheitsmanagement" (BGM) versteht man die bewusste Steuerung und Integration aller betrieblichen Prozesse mit dem Ziel der Erhaltung und Förderung der
Gesundheit und des Wohlbefindens der Beschäftigten.
Was macht Menschen krank?
- belastende Arbeitsbedingungen
- Stress
- Konflikte / Probleme
- Mobbing
- Unzufriedenheit
- Arbeitsklima
- ungesunder Lebensstil
- schwache Konstitution
- Umwelt
- allgemeine, unspezifische Ängste
- ...
Zu den Folgen dieser krankmachenden Faktoren für Mensch und Unternehmen zählen u.a. geringere Leistungsfähigkeit, sinkende Produktivität, vermehrt Arbeitsunfähigkeitstage, erhöhtes Krankheitsrisiko (Stoffwechsel- und Herz-Kreislauferkrankungen, Depressionen) sowie die zunehmende Gefahr von Berufsunfähigkeit.
Die Einführung eines suffizienten "Betrieblichen Gesundheitsmanagement" bringt
Nutzen für Unternehmen und Organisationen, als auch für den Einzelnen, dem es zu Gute kommt.
Bei dem Nutzen für Unternehmen stehen eine Steigerung der Motivation, der Leistungsfähigkeit und der Zufriedenheit der MitarbeiterInnen, die Reduzierung von Ausfallzeiten, Senkung
von Lohnnebenkosten, Erhöhung der Produktivität, Erhalt des Fachwissen erfahrener MitarbeiterInnen, die Kontinuität und Sicherung der Qualität geleisteter Arbeit und angenehmes
Betriebsklima im Vordergrund.
Der Einzelne profitiert von einer Reduzierung gesundheitlicher Probleme, der Steigerung seines Wohlbefindens, der Zufriedenheit und der Motivation sowie von der Reduzierung der Arbeitsbelastung,
insgesamt also von einer " verbesserten Lebensqualität".